Protokoll der Mitgliederversammlung
Sonntag 18.03.2005, Stadthausgalerie

Herr Prof. Otten u. Frau Wilms wegen Krankheit entschuldigt

Tagesordnungspunkt 1:

Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit durch Frau Dr. Krau

Tagesordnungspunkt 2:

Verlesung Protokoll der Mitgliederversammlung 27.06.2004, einstimmig genehmigt.

Tagesordnungspunkt 3: Bericht Fr. Dr. Krau über die Aktivitäten 2004

Das Jahr 2003 endete mit der Herbstausstellung "Ursula Neugebauer - Nachlaß" und Jahresgaben von Jochen Stücke, die Anfang 2004 im Pressehaus des Westfälischen Anzeigers präsentiert werden.

Frühjahrsausstellung
Aufgrund der dringend erforderlichen Renovierung der Stadthaus-Galerie kann eine Frühjahrsausstellung des Kunstvereins nicht stattfinden.

Sommerakademie
Die Sommerakademie 2004 vom 26. Juli bis 1. August bot bis zu zwölf Nachwuchskünstlern die Chance, mit dem Holzbildhauer Ulrich Möckel zusammen zu arbeiten.

"Suchen, Sammeln, Finden: Baum-Akte von der Erde zum Himmel - und wieder zurück?" lautete der Titel dieser Sommerakademie, in deren Rahmen sämtliche Teile eines Baumes (Wurzel, Stamm, Ast, Zweig, Blatt) auf ihre Tauglichkeit als künstlerisches Material hin untersucht wurden.

Ulrich Möckel wurde 1949 in Hemer geboren, studierte erst Sozialwissenschaften in Münster; ein künstlerisches Studium schloss er von 1972 bis 1978 bei Udo Scheel in Münster an. Seit 1978 ist er freischaffend tätig, seit 1985 lebt er in Beckum.

Den nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens 7 Teilnehmerinnen der "Sommerakademie" entstehen keine Kosten - dafür sorgen neben dem Westfälischen Anzeiger, dem Kunstverein, dem Gustav-Lübcke-Museum Hamm (wo der Workshop auch stattfindet) und dem Maximilianpark Hamm auch das Hammer Kulturbüro, die Stadtwerke Hamm und - als Pate - der Rotaryclub Hamm, sowie die Bäckerei Köppelmann die den Kuchen stiftete.

Untergebracht werden alle Nachwuchs-Künstler im Jugendgästehaus Sylverberg im Kurpark. Erneut kann eine Teilnehmerin aus Chattanooga die Sommerakademie besuchen.

Die Teilnehmerinnen sind überraschen gut mit dem sperrigen Material Holz zurechtgekommen und es kam zu guten Arbeitsergebnissen. Im Haus Sylverberg entstanden keine Probleme.

Zeitgleich stellt Herr Möckel im Gustav-Lübcke-Museum eigene Werke aus.

Herbstausstellung
Der Ausstellungsraum der Stadthausgalerie - wegen der hervorragenden Lichtverhältnisse weithin geschätzt - sollte in den ersten drei Quartalen 2004 renoviert werden.

Im Sommer wird deutlich, dass Verzögerungen bei der Bauausführung die Herbstausstellung mit Michael Weisser in Frage stellt.

Wir müssen abwarten, wie die Stadthaus-Galerie nach Abschluss der Arbeiten aussehen wird. Mit Herrn Weisser wurde vereinbart, die Ausstellung zu verschieben.

Kunstpreis der Stadt Hamm
Der Förderpreis wird 2004 erstmals im Rahmen der Ausstellung "hier und jetzt" im Gustav-Lübcke-Museum verliehen. Der neue Kunstpreis der Stadt Hamm ist mit 7.000 € dotiert. Die Jury wird auf 11 Personen vergrößert, der Kunstverein ist mit bis zu 3 Mitgliedern vertreten.

Der Kunstpreis der Stadt Hamm wird am 4.7.2004 an Prof. Margareta Hesse für ihre Arbeiten "Transluzide" verliehen.

358 Bewerbungen für die Ausstellung und 100 Beträge für die Präsentation zeitgenössischer Kunst zeigen, dass die Neugestaltung des ehemaligen Förderpreises "Junge Kunst" gelungen ist.

Weitere Aktivitäten
Am Tag des Museums finden die Kataloge und ausgestellten Jahresgaben regen Zuspruch; im Vergleich zu den Vorjahren ist der Stellplatz sowohl von der Lage als auch von der Größe her optimal.

Mitgliederentwicklung
Der Kunstverein gewinnt ein neues Mitglied, sieben Mitglieder kündigen.

Mitgliederzahl zum Ende des Jahres: 63

In 2005 bislang kein Beitritt, 3 Austritte.

Tagesordnungspunkt 4:

Ausblick Planungen 2005

Tagesordnungspunkt 5: Bericht des Schatzmeisters / Kassenprüfers
Hr. Böck in Vertretung für die erkrankte Frau Wilms.

Zahlenvortrag Einnahmen/Ausgaben.

Ca. 5.500,-- Euro feste Einnahmen/Jahr; für 2 Ausstellungen verbraucht. Ca. 7.700,-- Euro Bestand zur Zeit.

Das Aufsichtspersonal in der Stadthausgalerie wird der Stadt (Hr. Weißenberg) bezahlt.

Es gibt faktische Austritte durch nicht eingelöste Lastschriften

Tagesordnungspunkte 6 ) Bericht Kassenprüfer von Herrn Flottmeyer und
7 ) Wahl der Kassenprüfer für das laufende Jahr

Vorschlag: wie bisher Herr Wirtschaftsprüfer Robert Flottmeyer und Bankdirektor i.R. Heinz-Friedrich Holtmann. (Vorschlag ist mit beiden abgestimmt); Herr Holtmann bittet um Entschuldigung für seine Abwesenheit.

8 ) Wahlen zum Vorstand / Beirat
Vorstandswahlen stehen nicht an.

Aus dem Beirat scheiden aus:
turnusgemäß: Herr Thomas Hamacher, möchte aus persönlichen Gründen sich nicht der Wiederwahl stellen, wir wollen die Position nicht neu besetzen.
vorzeitig: Elmar Prokott
Als Nachfolger für Elmar Prokott wird Herr Helmut Füller, Bürgervertreter im Kulturausschuss, einstimmig gewählt.

Tagesordnungspunkt 9: Sonstiges

  • Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung

Vorschlag: Mitglied werden beim Kunstverein. In den ersten beiden (oder nur im ersten?) Jahr/Jahren unter Verzicht auf die Spendenanteile in Höhe von 50 Euro bei der Einzel-/Familienmitgliedschaft, 200 Euro bei der Firmenmitgliedschaft. D. h. 25 Euro BEITRAG bei der Familienmitgliedschaft, 50 Euro BEITRAG bei der Firmenmitgliedschaft.

Es wurde intensiv über den Vorschlag diskutiert mit dem Ergebnis daß der Schaden evtl. größer ist als der Nutzen (Verprellen von alten Mitgliedern) -> Ablehnung.

Der Vergleich mit dem Museumsverein ist nicht möglich, da dieser einen völlig anderen Hintergrund hat. Herr Lewerentz holt Informationen über die Beiträge des Musikvereins ein.

Herr Sandkühler schlägt vor eine Jahresgabe (Druck) als Geschenk für Neumitglieder auszugeben -> muß noch geprüft werden

Hinweis auf die Aktivitäten des Freundeskreises der Stadtbücherei dessen Veranstaltungen, Fahrten und Lesungen ausgesprochen gut angenommen werden. Regelmäßige Lesungen zu den Finissagen des Kunstvereins sollten durchgeführt werden.

Über Aktionen für Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit der Sommerakademie muß noch nachgedacht werden.

Herr Böck bedankt sich für die vielfältigen Anregungen.

Schöbl